Kirche
Daten
Gebäude
Historie
Alte Kirche
Die Kirche heute
Ludgerus
Impressionen
Die alte St. Petri-Kirche in Hüsten
Unsere heutige Petrikirche hat mehrere Vorgängerinnen. Die erste Kirche wird ein kleines Kapellchen gewesen sein, das aber Mittelpunkt eines größeren Gebietes war. Dieses Kirchlein wird wahrscheinlich aus heimischem Holz erbaut worden sein. Es fiel im Laufe der Jahre Feuer, Wasser und Sturm zum Opfer.

Etwa um 1150 wurde dann eine neue Kirche in Hüsten gebaut, jetzt aus Stein. Sie war dem hl. Petrus geweiht. Schon das Patronat "St. Petrus" deutet auf das hohe Alter der Kirche hin. Das Wahrzeichen dieser Kirche bildete der wuchtige, hohe viereckige Turm, der den Stürmen vieler Jahrhunderte getrotzt hat.

Es handelte sich um eine Pfeiler-Basilika der einfachsten Art im romanischen Stil. Die Verhältnisse sind klein und niedrig. Nach Aufzeichnungen, die sich im Pfarrarchiv befinden, bestand die Kirche aus einem Mittelschiff und zwei Seitenschiffen. Sie war 17,4 m lang und 13,5 m breit. Um Platz für die Kirchenbesucher zu schaffen, wurden in der Kirche "Bühnen" errichtet, die nach den zu der Hüstener Kirche gehörigen Kirchspielen "Herdringer Bühne", "Müscheder Bühne", usw. genannt wurden.

Nach alten Berichten muss dieses Gotteshaus um die Mitte des 15. Jahrhunderts gebrannt haben und dann wieder aufgebaut worden sein.

Im Jahre 1863 wurde das alte Gotteshaus, das inzwischen für die der Pfarrei Hüsten und der Filialdörfer zugehörigen Katholiken zu klein geworden war, abgerissen, um unserer heutigen Pfarrkirche Platz zu machen.

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